Rumänien RO e-Factura: B2G-, B2B- und B2C-Umfang 2026

Stufenweisen Umfang, B2C-Meldung und die aktuelle Fünf-Arbeitstage-Regel verstehen.
Land / Rechtsraum

Rumänien

Artikelumfang

B2G, B2B, B2C, Ausgang, Steuerberichterstattung

Zuletzt geprüft

2026-08-28

Rumäniens System verbindet mehrere Transaktionsbeziehungen und wurde nach der ersten B2B-Einführung weiter verändert.

So nutzen Sie diesen Leitfaden

Ein gutes Projektergebnis wiederholt nicht nur die Vorschrift. Es schafft ein nachvollziehbares Entscheidungsmodell, das Regeln mit Gesellschaften, Transaktionsszenarien, Quelldaten, Systemverhalten, Betriebsverantwortung und Nachweisen verbindet.

Länderspezifische Entscheidungen

01

Jede Beziehung getrennt beurteilen

B2G, inländisches B2B und B2C haben unterschiedliche Rechtsentwicklungen und Auswirkungen auf die Kundenzustellung. Lieferant, Empfänger, Niederlassung und rumänische Umsatzsteuerregistrierung sind je Fluss zu bestimmen.

02

B2C-Meldung seit 2025

OUG 69/2024 verpflichtet seit dem 1. Januar 2025 zur Übermittlung ausgestellter B2C-Rechnungen über RO e-Factura, mit genannten Ausnahmen wie bestimmten Kassenbelegen.

03

Frist 2026 in Arbeitstagen

Die ANAF-Mitteilung 2026 nennt fünf Arbeitstage ab Ausstellung und zusätzlich die gesetzliche Höchstfrist. Dieselbe Frist gilt für relevante B2C-Übermittlungen.

Vorschriften in eine Anwendbarkeitsmatrix übersetzen

Ein konzernweites Datum reicht selten aus. Erforderlich ist eine zeilenweise Sicht auf betroffene Einheit, Transaktion, Beginn und Ausnahme.

EntscheidungsbereichZu klärende EntscheidungAufzubewahrender Nachweis
GesellschaftNiederlassung, Registrierung und Steuerstatus je Rechnungsaussteller bestimmen.Gesellschaftsregister, Steuerregistrierung, lokaler Verantwortlicher.
TransaktionB2G, B2B, B2C, Self-Billing, Gutschrift/Belastung und lokale Fälle trennen.Genehmigter Szenariokatalog mit Quelldokumenttypen.
WirksamkeitStartdatum, Übergang, Schwelle und wesentliche Ausnahmen je Szenario dokumentieren.Datierte amtliche Quelle und genehmigte Entscheidung.
Rechtliches ErgebnisKlären, ob Erstellung, Validierung, Austausch, Meldung oder Kundenzustellung gefordert ist.Zielprozess und erforderliche rechtliche Artefakte.
ÄnderungsverantwortungÜberwachung und Freigabe von Produktionsregeln zuordnen.Prüfkalender, Entscheidungs- und Freigabeprotokoll.

Praxisweg von der Recherche zum Go-live

Diese Reihenfolge verhindert, dass ein Steuerdatum als isolierte IT-Frist behandelt wird.

  1. Quellenbasis sichern
    Aktuelle Hinweise, Datum und Auslegungsfragen archivieren.
  2. Umfang inventarisieren
    Reale Gesellschaften und Transaktionsfamilien inklusive Ausnahmen erfassen.
  3. Pflichten in Kontrollen übersetzen
    Daten, Fristen, Validierung, Zustellung und Nachweise definieren.
  4. Repräsentative Fälle testen
    Normalfall, Korrektur, Ablehnung, Duplikat und Periodenende prüfen.
  5. Dauerhafte Governance
    Änderungen gleichzeitig in Inhalt, Regeln, Verfahren und Schulung übernehmen.

Managementfragen vor der Freigabe

  • Kann Finance jede In-/Out-of-Scope-Entscheidung erklären?
  • Sind Ausnahmen im System statt nur im Wissen einzelner Personen?
  • Hat jedes Datum Verantwortliche, Quelle und getesteten Plan?
  • Werden gesetzliche Frist und internes Ziel unterschieden?
  • Erreichen Änderungen Mapping, Betrieb und Kundenkommunikation kontrolliert?

Amtliche Quellen

Informationshinweis: Dieser Leitfaden enthält allgemeine Geschäftsinformationen auf Basis der genannten amtlichen Quellen. Er ist keine Rechts-, Steuer- oder Rechnungslegungsberatung. Prüfen Sie aktuelle Regeln und unternehmensspezifische Auslegung vor der Umsetzung mit lokalen Beratern.
SAP-Integration für Brasiliens elektronische Fiskaldokumentfamilien
Jeden Vorgang dem richtigen Dokumentmodell, der Behörde, dem Lebenszyklus und Archiv zuordnen.