Land / Rechtsraum
Indonesien
Artikelumfang
B2B, B2C, Ausgang, Steuerberichterstattung
Zuletzt geprüft
2026-08-28
Die Integration sollte von der SAP-Fakturierung über den gewählten DJP-Kanal bis zur Umsatzsteuererklärung eine Steuerrechnungsidentität bewahren.
So nutzen Sie diesen Leitfaden
Ein gutes Projektergebnis wiederholt nicht nur die Vorschrift. Es schafft ein nachvollziehbares Entscheidungsmodell, das Regeln mit Gesellschaften, Transaktionsszenarien, Quelldaten, Systemverhalten, Betriebsverantwortung und Nachweisen verbindet.
Eigentum an der Integrationsgrenze definieren
Jeder Fakt und Status gehört zu einer autoritativen Schicht. Middleware darf fehlende Geschäftsfakten nicht erfinden.
| Entscheidungsbereich | Zu klärende Entscheidung | Aufzubewahrender Nachweis |
|---|---|---|
| SAP / ERP | Rechnungs-ID, Partner, Steuer, Position, Betrag, Währung und Originalbezug besitzen. | Validierter Quellsnapshot und Readiness-Ergebnis. |
| Integrationsschicht | Fakten transformieren, genehmigt routen, Idempotenz und Korrelation sichern. | Mapping-Version, Routing, Anforderung/Antwort. |
| Provider/amtlicher Kanal | Transport, Signatur oder Plattforminteraktion durchführen. | Referenz, Zeitstempel, unveränderte Antwort. |
| Finance Operations | Lösung, Kundenkommunikation, Abstimmung und Vollständigkeit besitzen. | Aktionslog, Alterung, Abgleich, Freigabe. |
| Archiv/Audit | Quelle, Payload, Antwort, Darstellung und Ereignisse gemeinsam halten. | Suchbares Evidenzpaket. |
Länderspezifische Entscheidungen
| Entscheidungsbereich | Zu klärende Entscheidung |
|---|---|
| Mit maßgeblichen Geschäftsdaten beginnen | Steueridentität der Gesellschaft, Kundenstatus, Transaktionscode, Bemessungsgrundlage, Umsatzsteuerbetrag, Rechnungsdatum und Ursprungsbezüge stammen aus definierten SAP-Quellen und werden vor der Übertragung geprüft. |
| Über eine ausdrückliche Kanalentscheidung routen | Coretax-Portal, integrierte PJAP und e-Faktur Client Desktop unterscheiden sich bei Automatisierung und Eignung. Die Routingentscheidung muss sichtbar sein und darf nicht aus unvollständigen Daten abgeleitet werden. |
| Den Kreislauf schließen | Übermittlungsreferenzen, Validierungsergebnisse, Ersatzbezüge und Coretax-Sichtbarkeit werden gespeichert, damit SAP-Fakturierung, Steuerrechnungen und Umsatzsteuererklärung abgestimmt werden können. |
Fachliches Statusmodell statt HTTP-Ergebnis
Die nächste Aktion muss sichtbar sein; technischer Erfolg ist nicht automatisch rechtlicher oder betrieblicher Abschluss.
- Bereit
Fakten und Umfang vollständig. - Blockiert
Deterministischer Fehler verhindert Verarbeitung. - Wartend
Berechtigtes Dokument wartet kontrolliert. - Übermittelt
Korrelation vorhanden, noch kein Endstatus. - Angenommen/abgelehnt
Ergebnis normiert, Originalantwort erhalten. - Korrektur nötig
Geregelter Folgeprozess am Original. - Abgeschlossen
Ergebnis, Zustellung, ERP und Abstimmung vollständig.
Go-live-Abnahmekriterien
- Ein autoritativer Ursprung je Mappingfeld und Blockierung bei Fehlen.
- Deterministisches Routing ohne stillen Fallback.
- E2E-Tests für Timeout, Duplikat, Ablehnung, Korrektur und Storno.
- Finance löst Ausnahmen ohne Middleware-Logs.
- Abstimmung beweist Vollständigkeit zwischen ERP und Endergebnissen.
- Evidenzpaket ist nach Geschäftsschlüssel fristgerecht abrufbar.
Amtliche Quellen
- DJP Coretax information center
- DJP announcement PENG-13/PJ.09/2025 on e-Faktur Client Desktop
- DJP FAQ for e-Faktur Client Desktop
Informationshinweis: Dieser Leitfaden enthält allgemeine Geschäftsinformationen auf Basis der genannten amtlichen Quellen. Er ist keine Rechts-, Steuer- oder Rechnungslegungsberatung. Prüfen Sie aktuelle Regeln und unternehmensspezifische Auslegung vor der Umsetzung mit lokalen Beratern.